
Auch heute noch soll das Bienerweibele im Schloss Büchsenhausen umgehen …
Schlosslegende
Das Bienerweibele sei im Schloss umgegangen und habe die Leute erschreckt.
Eines Tages hat der alte Malschedl gemeinsam mit dem frommen Kapuzinerpater dem Gespenst aufgelauert. Der alte Malschedl schlottert vor Angst: „Was soll ich tun, wenn das Bienerweibele kommt?“ „Mach mir einfach alles nach“, beruhigt der Pater. Da schlägt es zwölf und das Bienerweibele schlurft heran. „Was willst du da, heiliger Mann?“ fragt das Gespenst den Pater. Der antwortet dreist: „Ein heiliger Mann bin ich zwar noch nicht, aber mit der Hilfe Gottes hoffe ich, es zu werden.“ Dann fragt das Bienerweibele den Malschedl: „Und was tust du da, alter Esel?“ „Ein alter Esel bin ich zwar noch nicht, aber mit der Hilfe Gottes hoffe ich, es zu werden.“ Und a alter Esel isch er a geworden! So pflegen die alten Innsbrucker die Mär zu schließen.














